Stiften & Fördern

Kunst

Der Garant

Harald Björnsgards bildhauerische Arbeit wird als eine Kunst beschrieben, die einprägsame Zeichen setzt und Kontraste kraftvoll austariert. Der seit 1998 in Radolfzell arbeitende Bildhauer und Grafiker vertraut dabei ganz auf die Sinnlichkeit und Ausdruckskraft seiner Mittel, auf das von ihm gewählte Material und seine Formen. Unmittelbar und direkt erfahren kann man diese Mittel in seiner Plastik „Garant“, die der Künstler für das Foyer der 2005 neu erbauten Stadthalle in Singen schuf.

„Garant“ steht selbstbewusst, breit und fest auf einem Sockel. Dies verleiht der Plastik Bodenständigkeit und Bodenhaftung. Das Formgefüge aus übereinander getürmten, verteilten Kuben und massigen Blöcken liest sich als Rumpf und Gliedmaßen eines Körpers. Den Körper zerlegt Björnsgard in Einzelteile und fügt diese zur monumentalen, großen Form neu zusammen. Die verhaltene Drehbewegung des Kopfes nimmt die Streckung der großen Form auf, Ruhe und Aufbruch werden als entgegengesetzte Pole menschlicher Existenz in ein Zeichen überführt.

Die Oberflächen hat der Bildhauer Björnsgard, sowohl im Guss, wie in der Nachbearbeitung, sorgfältigst angelegt und bearbeitet. Polierte, hell aufleuchtende, glatte Flächen kontrastieren stark mit dunklen, raun, ausgeprägt durchfurchten Gefügen. Diese Kontraste führen die Fähigkeiten der Hand und der Werkzeuge des wachen Künstlers, aber auch die Möglichkeiten des Materials Aluminium vor Augen. Sie lassen Entwicklung und Offenheit, das Unabgeschlossene der Gestalt erkennen. Der fertige Guss, der massiv und auf Dauer angelegt dem Betrachter entgegentritt, verweist in seiner Gestalt auf eine letztlich unabschließbare Reihe von Möglichkeiten. (Text: Kunstmuseum Singen)
Die Plastik ist eine Schenkung von Herrn Senator Dietrich H. Boesken an die Bürger der Stadt Singen. Durch Darstellung und Material soll nach Willen des Stifters auch ein Bezug dargestellt werden zur Stadt Singen als Alu-Standort mit dem einst größten Arbeitgeber „Alusingen“.

Soziale Projekte

Insel Mainau

In besonderer Verbindung stand und steht die Familie Boesken zu dem Hause Bernadotte. Insbesondere Senator Dietrich H. Boesken und seine Frau Ursula Boesken pflegten ein freundschaftliches Verhältnis zu Graf Lennart und Gräfin Sonja Bernadotte, wobei auch die große Wertschätzung für das gesellschaftliche, umweltbezogene und soziale Engagement der Eheleute Bernadotte eine nicht unwesentliche Rolle spielte. So gehören seit Jahrzenten die Lennart-Bernadotte-Stiftung, die vornehmlich der Landespflege und Pflege von Naturprojekten dient, sowie das Europäische KulturForum Mainau e.V., dessen Zweck primär die Förderung von Kunst und Kultur insbesondere auf der Nachwuchsebene ist, zu den ständigen Förderprojekten der DIETRICH H. BOESKEN-Stiftung. Seit einigen Jahren ist die Mentor Stiftung Deutschland, die auf der Insel Mainau unter Federführung von Bettina Gräfin Bernadotte ihren Sitz hat, und die Zukunftsperspektiven für sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche aufzeigt, als Förderprojekt hinzugekommen. Zu den Gründungsmitgliedern der Mentor Stiftung Deutschland gehört der geschäftsführende Gesellschafter der BOESKEN GmbH, Cai A. Boesken.

Cai A. Boesken bei einem Mentor-Event, Weihnachten 2016 im Weißen Saal des gräflichen Schlosses auf der Insel Mainau mit Mitgliedern der Mentor-Stiftung.

 

Ihre Majestät Königin Silvia von Schweden begrüßt Senator Dietrich H. Boesken anlässlich des Mentor-Events 2019 auf der Insel Mainau – v. l. Gräfin Bettina Bernadotte, I.M. Königin Silvia, Ursula Boesken und Senator Dietrich H. Boesken.)

Verleihung des DIETRICH H. BOESKEN-Preises anlässlich des Dies academicus an der Universität Konstanz für den besten Masterab-schluss eines Jahrgangs, dotiert mit Euro 5.000)

Wissenschaft

Universität Konstanz

Die feste Bindung zur Exzellenzuniversität Konstanz ist insbesondere auf den Gründer der BOESKEN GmbH, Dietrich H. Boesken, zurückzuführen. Er setzte sich schon früh nach seinem beruflichen Wechsel in den Bodenseeraum für die Förderung der regionalen Forschung und Lehre ein. Er war von 1995 bis 2004 Präsident der Universitätsgesellschaft Konstanz und im Jahre 1998 wurde ihm die Würde eines Ehrensenators als Anerkennung für außergewöhnliche Verdienste für die Universität verliehen.

Seit 2008 wird der DIETRICH H. BOESKEN-Preis für den besten Masterabschluss eines Jahrgangs ausgelobt, der inzwischen ein Preisgeld in Höhe von Euro 5.000 beinhaltet.

Des Weiteren wurde von der DIETRICH H. BOESKEN-Stiftung die Dahrendorf-Büste finanziert, die an einen der Mitbegründer der Universität Konstanz erinnert.

Ein weiteres großes Förderprojekt zugunsten der Universität Konstanz war die finanzielle Realisierung des Bildbandes „Gebaute Reform: Architektur und Kunst am Bau der Universität Konstanz“ anlässlich des 50jährigen Bestehens der Universität im Jahre 2016.

Die Unterstützung von Deutschlandstipendiaten sowie wiederkehrende Spenden an das Orchester der Universität, den Hochschulsport und die Bibliothek gehören ferner zu den von der DIETRICH H. BOESKEN-Stiftung regelmäßig bedachten Institutionen und Initiativen der Universität.

 

Wissenschaft

Deutschlandstipendium der Universität Konstanz

Dieses Stipendium fördert talentierte, sozial engagierte und bedürftige Studierende der Universität Konstanz mit Euro 300,- monatlich. Eine Hälfte davon bezahlt der Bund, die andere Hälfte wird von privaten Förderern eingeworben. Dabei werden die Stipendiatinnen und Stipendiaten in einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren ausgewählt, das nicht nur die akademischen Leistungen berücksichtigt, sondern auch soziales Engagement und finanzieller Bedarf.

Regelmäßig unterstützt die DIETRICH H. BOESKEN-Stiftung mehrere ausgewählte Studierende im Rahmen eines Jahresstipendiums.

Für dieses Engagement wurde der Stiftung am 16. Oktober 2024 eine Urkunde des Bundesministeriums für Bildung und Forschung übergeben.

Die glücklichen Stipendiatinnen und Stipendiaten dürfen sich über das Deutschlandstipendium der Universität Konstanz freuen.

 

 

Senator Dietrich H. Boesken

Soziales

Bürgerstiftung Singen

Auf der Startseite des Internetauftritts der Bürgerstiftung Singen ist ein Zitat von Senator Dietrich H. Boesken – dem Gründer und Namensgeber der DIETRICH H. BOESKEN-Stiftung – zu lesen. Darin heißt es: „Die Tatsache, dass Bürgerstiftungen in den vergangen Jahrzehnten schon in vielen deutschen Städten Erfolgsgeschichte geschrieben haben, war für mich auch ein Beweggrund, eine derartige Stiftung für die Stadt mit zu initiieren.“ Auf der Grundlage dieser Initiative wurde am 11. Mai 2011 die Gründungsstiftung im Bürgersaal des Singener Rathauses vollzogen. Zusammen mit dem Singener Unternehmer Manfred Klemann hat der Singener Ehrenbürger Senator Dietrich H. Boesken mit jeweils Euro 25.000,- die höchste Einzelstiftung im Rahmen der Gründung erbracht.

Seit einigen Jahren ist auch Cai Adrian Boesken Mitglied des Stiftungsrats.

Der satzungsgemäße Zweck der Bürgerstiftung Singen liegt in der Förderung regionaler gemeinnütziger und sozialer Projekte. Das harmonische Zusammenleben in der Stadt Singen soll gestärkt und durch sinnvolle und gemeinschaftliche Projekte soll die Bürgergesellschaft unterstützt werden. Inzwischen sind zahlreiche kulturelle, soziale und sonstige wohltätige Zwecke von der Bürgerstiftung Singen auf den Weg gebracht worden.

Die DIETRICH H. BOESKEN-Stiftung fördert die Bürgerstiftung Singen unverändert durch regelmäßige, teilweise namhafte Spenden.